Montag, 15. Juli 2013

EC KonfiCamp

So, ein schönes Wochenende ist vorüber. Seit letztem Dienstag bis gestern(Sonntag) war ich in Sulz am Eck. Die ersten beiden Tage waren vor allem Aufbau. Die Zelte mussten aufgestellt werden und die großen Zelte mussten gefüllt werden. Das Veranstaltungszelt wurde mit Bänken für knapp 400 Konfis gefüllt, die Bühne musste aufgebaut werden und das Küchenzelt hergerichtet. Viel Arbeit, sodass man abends kaputt in sein Feldbett gefallen ist. Schön war auch das abendliche Lagerfeuer. Aufgrund leichter Fußprobleme konnte ich beim abendlichen Fußballspielen leider nicht mitwirken, aber man kann ja nicht alles haben. Donnerstags kamen dann die Teens und ich hatte vermutlich den entspanntesten Job für die Zeit... Parkeinweiser. Meine Aufgabe  bestand darin in der Regel nur die Autos zum Campgelände zu schicken und bei ankommenden Bussen darauf zu achten, dass sie sich auf den engen Feldwegen nicht begegnen und das ganz dann zu koordinieren. Mit dem Funkgerät in der Hand und der gelben Warnweste um kam ich mir dann gleich doppelt so wichtig vor. Programmpunkte waren unter anderem der Illusionist Mr. Joy, Workshops und Sport, Kanu fahren, Hochseilgarten, der Rapper Nate G., ein Mutsprung und vieles mehr. Den Konfis hat es insgesamt gut gefallen. Einer sagte sogar zu mir, er wollte eigentlich nur ungern mit, aber jetzt, wo es fast vorbei ist, will er nicht mehr heim. Ich bin gespannt, wen ich von den Konfis wieder sehen werde. Vielleicht auf einem ProCamp, vielleicht auf einem KonfiCamp als Mitarbeiter. Ich bin gespannt.
Am Samstag war der Erlebnispädagogiktag, an dem es eben viele aufregende Sachen wie Kanufahren und Hochseilgarten gab. Ich war bei der Kanustation und half den Teens ins und aus dem Kanu. Natürlich bin ich auch ein paar hundert Meter selber gefahren.
Insgesamt war das KonfiCamp ein ProCamp im Miniformat und ein guter Vorgeschmack auf das, was mich die nächsten Wochen erwarten wird. Die Zeltlagervorbereitungen laufen auf Hochtouren und das Procamp rückt auch immer näher, nebenher laufen auch schon die Vorbereitungen auf mein FSJ.

Sonntag, 7. Juli 2013

Mein Einsatzort

Sooooo liebe Freunde,
Heute wurde mir endlich mein Einsatzort bekannt gegeben. Ab dem 1. September 2013 werde ich nach Sinsheim-Steinsfurt/Rohrbach kommen. Ich freue mich schon richtig auf den Beginn meines FSJs und bin schon gespannt, was mich alles erwartet. Die Jugendarbeit wurde bereits schon etwas aufgebaut mit 3 FSJlern und einer Jugendreferentin. Nun darf ich diese Arbeit fortführen und ich hoffe, dass ich viele Menschen von Jesus begeistern kann. Nun bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich sehr darüber freuen würde, wenn ihr für den Einsatzort und für mich beten könntet.
So langsam beginnt die heiße Phase. Am Dienstag gehts zum Konfi Camp, danach gut 1 1/2 Wochen später aufs Zeltlager und dann Mitte August aufs ProCamp. Nicht viel Zeit zum durchatmen, aber dafür umso mehr Zeit mit Teens und Kids und vor allem mit Gott. Meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag.

Samstag, 22. Juni 2013

Allerlei vieles

So, was ist seit Dublin denn so alles passiert? Naja, einiges.
Da war zum Beispiel Das Himmelfahrtsfestival. Ein geniales Festival in Heilbronn, bei dem einige Deutsche, aber auch Amerikanische oder anders Ausländische christliche Bands spielen. Hauptakt war dieses Jahr Skillet aus den USA. Die haben die Bühne auf alle Fälle gerockt und das Pogo war ziemlich geil, aber auch schmerzhaft. lange am Stück konnte ich das zumindest nicht durchhalten.
Auch eine geniale Band war die Band Trinity, die es mir auch besonders angetan hat. Sie hat etwas spanisch - mexikanisches und etwas irisches und live machen die Jungs richtig viel Spaß und verbreiten jede Menge gute Laune. Sehr empfehlenswerte Band. Insgesamt war das Himmelfahrtsfestival genau wie vor 2 Jahren wieder mal genial. Wenn es sich einrichten lässt und die Bands wieder so gut sind ist ein Besuch nächstes Jahr vielleicht auch drin.

Ein weiteres Highlight der vergangenen Tage war das ProCamp Vortreffen. Das Procamp(für alle Unwissende) ist ein Freizeitcamp für Jugendliche in Sulz am Eck. Es findet jedes Jahr statt und wird hauptsächlich vom SV EC und SWD EC organisiert. Dort kommen jährlich rund 80 Mitarbeiter(Promis) und 400 bis 500 Teens. Von Jahr zu Jahr ist es wieder ein Erlebnis für sich. Da die tatsächlichen Mottos so mehr oder weniger geheim sind darf ich mein Mottotag nicht wirklich veröffentlichen aber ich habe meinen Tag am Sonntag und der Spruch der in der Anmeldung drin steht heißt: "Was ist grün und schaut durchs Schlüsselloch?" - "ein Spionat". ^^ 
Eine besondere Freude war es mir meinen früheren "Zeltpapa", also Zeltmitarbeiter, wieder zu sehen. Er ist mittlerweile im Kernteam und ist quasi der Verantwortliche für den Tag. 

Und das letzte: Ich freue mich unheimlich arg verkünden zu dürfen, dass ich das Abitur jetzt auch ganz offiziell in den Händen halten darf. Am letzten Donnerstag war mein Abiball und nun bin ich erstmal ien freier Mann. Mein Schnitt verrate ich nur ungern, deshalb lasse ich es dabei zu sagen, dass mein Zeugnis "gut" ausgefallen ist. Das muss reichen. Nun kann ich mich den deutlich wichtigeren Dingen widmen, wie zum Beispiel der Vorbereitung dreier verschiedenen Camps und der Erholung meiner selbst. Das wird auch höchste Zeit.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Dirty old Town

Alles began Donnerstags um 14:40 Uhr. Es ging auf eine 4 3/4 stündige Zugreise nach Frankfurt. Schon da hatten meine 7 Freunde und ich eine Menge Spaß. Wir stimmten uns am Karlsruher Bahnhof bereits mit einem Guinness auf die bevorstehende Reise nach Dublin ein. Viel will ich über die Anreise nach Dublin gar nicht schreiben. Es reicht zu sagen, dass die Landung des Piloten die bisher perfekteste Landung war, die ich jemals erlebt habe. Man merkte überhaupt nicht, dass wir bereits gelandet waren. Dort angekommen fuhren wir mit der 16 nicht nach Istanbul, sondern zu unserem 10€ city Hostel im Stadtinneren. Gut, es war wirklich nicht das sauberste Nachtquartier, aber es tat seinen Zweck und so schlecht wie die Bewertungen im Internet es vermuten ließen war es dann letzten Endes auch nicht. Lang blieben wir nicht dort. Der Hunger hatte uns gefangen genommen und so machten wir uns auf zu Tony's Diner und aßen das wohl schlechteste Essen in ganz Dublin. Aber darauf folgte das wohl beste was uns passieren konnte. Wir entdeckten unseren Stammpub. Dazu muss vorher gesagt sein, dass ein Bier in einem Pub normalerweise zwischen 5€ und 7€ kostet. Somit war es nicht selbstverständlich, dass wir einen Pub fanden, der ein Guinness für 4,60€ verkauft hat.
Der Pub hatte zudem den wohlklingenden Namen "bleeding Horse Pub". Hier kehrten wir täglich ein. Die Pubkultur in Dublin ist sowieso etwas ganz besonderes. Es gibt in Dublin einen Bezirk, welcher "Temple Bar" genannt wird. Dort reiht sich ein Pub an den anderen. Ein geniales Flair, wenn man Biertrinker ist. Es geht einem gerade zu das Herz auf. Jedoch wird manch einer geschockt sein über die schon erwähnten hohen Preise. Da das Bleeding Horse jedoch nicht in Temple Bar war, sondern außerhalb, ganz in der Nähe(2 min) von unserem Hostel, war uns dieser deutlich lieber.
Am ersten vollen Tag schauten wir uns die Innenstadt an. Insgesamt muss man sagen, dass Dublin nicht die schönste Stadt ist. Im Grunde relativ dreckig und außer ein paar Sehenswürdigkeiten und Temple Bar gibt es auch nicht viel zu sehen außer Fabriken, die aneinandergereiht sind. Was jedoch erstaunlich ist, sind die kleinen irischen Häuser, die alle ziemlich... nunja... irisch aussehen. Abends war dann das erste Highlight des Urlaubs: Das Amlin Cup Finale.
Der Amlin Cup ist vergleichbar mit der Europa League im Fußball, aber eben mit dem Rugbysport verbunden. Wir waren auf der Southstand Tribüne, was dazu führte dass wir die ersten 40 Minuten die Sonne gegen uns hatten, aber dafür insgesamt 4 von 5 Trys bestaunen durften. Es spielte der irische Erfolgsclub Leinster, gegen Paris. Leinster gewann das Spiel am Ende. Es war auf alle Fälle ein Erlebnis.


Den Samstag verbrachten wir damit das Guinness Storehouse anzusehen. Quasi ein Museum für Guinness Bier. Für seine 16€ zwar etwas teuer, aber sehr empfehlenswert. Man lernt viel über das brauen von Guinness und erhält den wohl besten Ausblick über die Stadt Dublin sowie ein Pint(0.5 L mit Guinness). Nachmittags teilten wir uns dann auf. Die eine Hälfte ging shoppen und die andere, inklusive mir, schaute das Heineken Cup Finale in einem Pub an. Dies ist die Championsleague des Rugby. Dort spielten aber zwei französische Mannschaften. Dieses Spiel ging sehr knapp mit 16:15 für Toulouse aus. Abends liefen wir zurück zu unserem Hostel. Wir hatten uns zuvor einen kleinen Rugbyball gekauft und warfen ihn uns zu. Mit der Zeit bezogen wir auch die Dubliner auf der Straße mit ein. Jeder warf ihn zurück und spielte mit. Sogar die, die Rikscha fuhren. Die Freundlichkeit der Menschen in Irland ist wirklich bemerkenswert und wir können uns ruhig eine Scheibe von ihnen abschneiden. Der Sonntag begann natürlich mit der Kirche. Aber nicht mit irgendeiner. Wir gingen zur St. Patricks Cathedral. Damit schlugen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir besuchten den Pfingstgottesdienst und sparten uns die 6€ Eintritt, die die Kathedrale normalerweise kosten würde. Mittags machten wir uns Richtung Meer auf. Bei bisher grandiosem Sonnenschein kamen wir uns fast wie in der Toskana vor. Unser letzter Abend in Dublin stand uns bevor und natürlich verbrachten wir auch den im Bleeding Horse. Es war ein schöner letzter Abend, den wir natürlich mit einem Guinness betranken und daraufhin fragten wir den Barkeeper, ob er uns ein Glas als Andenken verkaufen würde. Prompt schenkte er uns 6 Gläser. Damit hatten wir natürlich nicht gerechnet und freuten uns ungemein. Da unser Flieger um 7:00 Uhr flog machten wir uns zeitig auf ins Bett.
Insgesamt ein Hammer Urlaub. Ich konnte nicht alle Geschichten aus Dublin in den Blog schreiben. Das wäre viel zu lang und würde mehrere Seiten umfassen. Wer etwas mehr erfahren möchte kann mir aber gerne eine e-Mail schreiben.

Freitag, 3. Mai 2013

Freizeit genießen

Das Abi ist rum und nun? Naja, offiziell ist trotz alledem noch Unterricht. Zumindest offiziell. Die meisten Lehrer nehmen es da nicht so genau und somit ist der ein oder andere Fehltag schon drin. Dazu muss man sagen, es macht auch nicht mehr so viel Sinn Tag für Tag aufzutauchen, 4 Hohlstunden zu haben und dann noch einen Film zu schauen. Also heißt es für mich: Freizeit genießen. Dies habe ich auch einen Mittwoch Nachmittag getan, sowie mein gesamter Spanischkurs auch. Unsere Lehrerin will von uns noch eine Entschuldigung sehen, diese geben wir ihr auf einer Gruppenentschuldigung, auf der wir uns gemeinsam entschuldigen aufgrund akutem Schlafmangel und Nachprüfungsdepressionen nicht am Unterricht partizipieren zu können. Die Reaktion bleibt leider noch aus, sie war am Montag danach leider krank und am Mittwoch darauf war 1. Mai.
Dieser war wie jedes Jahr mit einem gemeinsamen Kanufahren verbunden. Das Wetter war erstmal, naja, bescheiden. Morgens trafen wir uns um 8:00 Uhr an der Kirche und fuhren zu 22st in Richtung Vaihingen a.d. Enz. Dort kamen wir eine Stunde später an. Wir verteilten uns auf 7 Kanadier(so heißen die Kanus. Sie sind die genaue Bezeichnung dafür. Kanu ist der Überbegriff dafür. Kajaks zählen auch zu den Kanus, sind aber keine Kanadier.). Insgesamt muss man auf dieser Strecke drei Mal das Kanu um eine Wehranlage tragen. Also das Kanu aus dem Wasser holen und oft ca. 50m tragen um nach einem Wehr das Kanu wieder zu Wasser zu lassen. Das Wetter beim Kanufahren war zum Glück nicht so schlecht wie auf diesem Bild hier. Es kam sogar kurzzeitig die Sonne raus und ein ganz leichter Sonnenbrand war am Ende des Tages auch zu sehen. Unglaublicherweise. Die Strecke dauert bei normalem Fahrtempo ungefähr 3 bis 4 Stunden. Wir schafften das ganze in 6 1/2. Das lag vor allem an unseren manigfaltigen Veschperpausen. Diese zeichnen sich aus durch das zusammenhalten der Kanadier und das gemeinsame essen der Fressalien, die man dabei hat. auch einen Einweggrill und ein selbst gebautes Grillfloß durfte nicht fehlen um auf dem Wasser Käsekrainer und Nürnbergerle zu genießen. Es war ein genialer Tag. 
Um 17:00 Uhr waren wir dann in Bietigheim/ Bissingen, unserem Ziel, angelangt. Die Kanus mussten natürlich noch gereinigt werden und danach machten wir uns auf zum Bahnhof, ca. 15 Minuten entfernt. Was nun folgte war dann doch von Misserfolg gekrönt. Wir zogen uns 4 Gruppentickets und ein Einzelticket. Die Gruppentickets für 2 Zonen. Das Problem war nur, dass Vaihingen Enz offiziell 3 Zonen entfernt war. Dies war auf der Karte nicht ersichtlich, da der Ort direkt auf der Grenze liegt. Wir wurden von einem sehr(Achtung Ironie) freundlichen Schaffner des Zuges verwiesen und mussten in Sachsenheim aussteigen. Nur zwei(das Einzelticket und eine SVV Karte) durften weiterfahren. Die holten dann ein Auto und um die anderen Fahrer in Sachsenheim abzuholen um noch einmal nach Vaihingen zu fahren, die restlichen Autos zu holen und anschließend wieder nach Sachsenheim um alle anderen zu holen. Ziemlich kompliziert. Wenn das nicht schon genug gewesen wäre folgte noch ein Unglück. Während alle zurück nach Würzbach bzw. Oberkollbach fuhren(wo wir noch grillen wollten), erlitt das Auto indem ich mitfuhr noch eine Panne aufgrund eines Marderschadens(warum stehen diese Mistviecher eigentlich unter Artenschutz?!?). Die Kühlflüssigkeit war alle und man konnte mehrere angeknabberte Teile sehen. Es reichte zum Glück aus die Kühlflüssigkeitsbehälter mit Sprudel zu füllen. Dennoch kostete es uns Nerven und 20 Minuten Zeit. Am Ende grillten wir wie schon gesagt in Oberkollbach und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Völlig fertig und mit dem Wissen am nächsten Tag noch einen Cooper-test laufen zu müssen(3,2 km in 12 Minuten) schlief ich wie ein Stein.