Montag, 16. Dezember 2013

Zwischen Waffelstaffel und Langeweile



Nach 4 Wochen schreibe ich mal wieder was im Blog. Das lag vor allem daran, dass es vor zwei Wochen nicht so arg viel zu erzählen gab. Mittlerweile ist Alltag eingekehrt. Alles ziemlich entspannt und gelassen zur Zeit.

Zwischenzeitlich war mal die Alex zu besuch. Wer sich nun fragt, wer denn die Alex sei, der fragt sich das vielleicht zurecht. Sie ist eine ehemalige FSJlerin, die auch hier war. Also in Sinsheimer Umgebung. Es war ziemlich cool, mit ihr zu schwätze und auch die Teens waren mit dabei. Hat auf alle Fälle Laune gemacht.
Des weiteren muss ich sagen, dass ich in den letzten Wochen sehr häufig in meinen Teenkreisen und Jungscharen essen gemacht habe. Bzw. die Teens selbst. Es gab Hamburger, Wraps, Breedle und auch HotDogs. Ich weiß. Du denkst dir bestimmt: "Komm schon, erzähl uns endlich etwas Spannendes".
Aber das Problem ist tatsächlich, dass es nicht viel Spannendes zu erzählen gibt.

Zumindest, was den ganz normalen Wahnsinn anbelangt. Dieses Wochenende war ich mal wieder auf einer Schulung. Dieses Mal war es Bibelarbeit gestalten. Sehr interessante Dinge zum Thema "Exegese", also die Auslegung von Bibeltexten und zur Methodik waren an der Tagesordnung. Mit wenig Schlaf schwer zu folgen. Während viele tatsächlich damit zu kämpfen hatten am Ball zu bleiben, viel es mir erstaunlich leicht. Obwohl am Ende auch nicht mehr als 9 Stunden Schlaf am Wochenende rauskamen. Wovon zwei Stunden nur von Freitag auf Samstag waren.
Auch sehr cool war, dass wir im McDonalds mal wieder gesungen hatten, bevor gegessen hatten. Daraufhin hatte ein anderer FSJler ein kleines Gespräch mit drei Checkern, die wissen wollten, ob man denn auch singend beten könne. Irgendwie ganz witzig.
Auch vor Waffelstaffels Waffelwagen machten wir nicht halt. Unser einmaliger FSJler Waffelbringservice hatte zugeschlagen. Mit einem klasse Werbespruch der ungefähr so lautet: " Herzlich Willkommen bei Waffelstaffels Waffelwagen. Hier bekommen Sie frische, heiße und qualitätsechte Waffeln. Denn wir versprechen: Waffelstaffels Waffelwagen leifert nur die besten Wafflen"(Quelle: Facebook. Von einem sehr guten Freund dessen Namen Vinh nicht genannt werden sollte.)
Kurzum: Wir hatten viel Spaß.

Jetzt ist noch eine Woche bis Weihnachten. Deshalb wünsche ich meinen Lesern, die ich nicht mehr sehe ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Im nächsten Blog wird bereits ein Drittel meines FSJs rum sein. Da werde ich mal etwas Bilanz ziehen, wie ich die letzten 4 Monate erlebt habe. Aber dies alles erst im neuen Jahr.

Ach ja, ich hab mir mal frühzeitig ein Weihnachtsgeschenk von meinem Geburtstagsgeld gekauft. Ihr merkt schon, komische Beschreibung, aber ich habe nun einen eigenen Beamer und ich zögere nicht, ihn auch zu benutzen.

Montag, 18. November 2013

Schlag auf Schlag

Zwei Großereignisse traten die letzten beiden Wochenenden auf. Zum einen wurde der EC-Jubiläumsauftakt gefeiert und zum andern war das Teenagerseminar auf dem Dobel. Achja und ich hatte kürzlich Geburtstag.

Zum Auftakt:
Der Auftakt war in Kassel, das hieß für mich zum einen früh aufstehen und zum andern lange Fahren. Ich selbst fuhr nicht. Es kamen noch zwei andere FSJler mit nach Kassel. Einer davon fuhr die Strecke. Insgesamt waren wir 3-4 Stunden unterwegs. Eine ziemlich lange Fahrt, aber zu dritt lässt sich das Ganze doch auch aushalten. Dort angekommen waren wir erstmal 10 Minuten zu spät, aber der Auftakt war grundsätzlich sehr motivierend. Es waren knapp 1000 Menschen da und es wurde viel angeboten. Es gab 4 Seminarblöcke. Wir waren nur auf einem. Zudem wurde das Lukasevangelium auf den Kassler Marktplatz geschrieben. Dabei kam man mit verschiedenen Leuten ins Gespräch. Einer meinte zum Beispiel zu uns, dass er schon sehr lange nicht mehr in der Bibel gelesen hätte und erkundigte sich bei uns über verschiedene Dinge. 10 Minuten später sahen wir ihn dann beim EC Stand, wie er in einer Bibel las. Auch Radieschenfieber war da und das Team-EC ebenfalls.
Abends gab es dann noch einen Sendungsgottesdienst. Eine sehr coole Predigt von Karsten Hüttmann und ein rießiges Abendmahl waren auch dabei. Insgesamt, wie schon oft gesagt, ein mega Event. Bei der Rückfahrt hatte der Fahrer keine Stimme mehr. Er war ganz nach dem Motto des Tages "kein bisschen leise". Noch zu erwähnen ist wohl, dass es das erste Mal war, dass ich im Auto in meinen Geburtstag rein gefeiert hatte.

Geburtstag:
Mein Geburtstag war sehr gut. Ich bin ja von Grund auf nicht der Mensch, der Partys braucht. Also lud ich einfach meine Freunde zu mir ein. Insgesamt waren dann 4 FSJler und 8 Würzbacher da. Es war ein gemütlicher Tag mit Pommes und Crepes. Geschenke gab es natürlich auch. Aber wenn ich da insgesamt alles aufzählen müsste, wäre das eine ewig lange Liste. Es war von allem etwas dabei.

Teenagerseminar:
Pünktlich ein Tag davor kam zum Glück mein Bufdi-Auto. Sonst wäre es ziemlich kompliziert geworden auf den Dobel zu kommen. So war alles viel entspannter.
Das Seminar war echt gut. Es war unter der Hauptleitung von Matze Lange und echt sehr motivierend. Auch das rechtliche Seminar war eines der wenigen, wo ich sagen kann: Es war zwar immer noch ziemlich zäh und langwierig, aber dennoch brachte es mir dieses Mal etwas. Zudem habe ich nun viele neue Ideen für meine Teenkreise, die ich alle hoffentlich umsetzen kann. Ich bin in dieser Hinsicht sehr gespannt. Auch genial war, dass man wieder einmal sehr viele Leute kennen gelernt hat. Das liebe ich an den Seminaren des EC. Man lernt viele Leute kennen und man trifft viele Menschen wieder, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Einfach genial so etwas.

Das wars von meiner Seite: Entschuldigt vorkommende Fehler, aber ich bin im Moment ziemlich platt... Auch Bilder kommen vielleicht noch wan anders nach.

Montag, 4. November 2013

Hallo, ciao, ciao

guten Tag, moin, moin.
Servus grüß dich hi.
Hallo, ciao, ciao,
guten Tag, moin, moin.
Japp du bist dabei!

Hallo liebes lesende Individuum. Der heutige Bericht geht vor allem um die Gemeindefreizeit. Diese wurde vor allem von der Kirchengemeinde Hilsbach/Weiler organisiert und durchgeführt. Ich war Vormittags stets für das Teenprogramm zuständig. Aber ich will von vorne beginnen.

Ich wurde Donnerstags um 12:20 Uhr abgeholt. Es hat mich erstaunt, wie viel in so einen Audi A4 hineinpasst. Gitarre und Tasche hatten noch Platz, obwohl es alles andere als danach aussah. Aber irgendwie klappte es doch. Wir waren sogar ein ziemlich wichtiges Auto, denn neben der enorm wichtigen Kaffeemaschine und einem Lautsprecher, waren 2/3 der Verkündiger an Bord. Denn neben mir fuhr auch Günther Beck von der DMG mit, der für die Erwachsenenbetreuung dabei war. Das Thema war "Glaube ohne Plan B". Günther ist ein sehr lustiger Typ, der immer einen Witz auf Lager hat. Die Fahrt nach Altglashütten war also sehr unterhaltsam.
Dort war nämlich die Freizeit. In einem Haus des badischen Turnerbunds. Die Feldbergspitze lag etwa 20 km entfernt von uns. Die Gegend war aber fantastisch. Ich glaube man lernt den Schwarzwald erst dann richtig zu schätzen, wenn man eine Weile nicht mehr da war.
Wir kamen so etwa um 15:00 Uhr an. Um 16:00 Uhr gab es dann Kaffe und Kuchen. Später, um 17:00 Uhr war es dann Zeit für eine offizielle Begrüßung.
Der erste Abend war ein Spieleabend nach dem Motto "Wetten dass...". Es gab verschiedene Gruppen und es wurde eine Aufgabe gestellt. Erfüllt man diese Aufgabe, so erhielt man 10 Punkte. Man konnte aber auch sagen, dass man es schneller schaffen würde. Dann musste die Gruppe dies auf einen Zettel schreiben. Die Gruppe, die am niedrigsten gepokert hat, hatte die Chance 5 Extrapunkte zu erhalten. Dazu musste sie es aber in der gesetzten Zeit schaffen. Wenn sie es nicht schafft, dann verliert die Gruppe 5 Punkte. Ein echt gelungener Abend, der zwar Streckenweise chaotisch war, aber dennoch ein gelungener Abendauftakt. Die rot lackierten Fingernägel habe ich zum Teil immer noch.

Am ersten vollen Tag kam dann das Programm dran. Ich hatte ein paar Gruppenpädagogische Spiele geplant. Darunter zum Beispiel das Hirtenspiel, das wir beim Einführungsseminar gespielt hatten. Alle FSJler werden sich mit Freuden daran erinnern. Wer dazu mehr wissen will, darf mich gerne fragen. Die Teens, die da waren(6 an der Zahl) waren alle cool drauf und ich hatte Spaß mit ihnen. Ich hoffe das beruht auf Gegenseitigkeit. Jedenfalls genoss ich jede Minute auf der Freizeit. Nicht nur die Teens waren cool drauf, sondern auch die Erwachsenen und die Kinder. Davon gab es auch erstaunlich viele. Es war sehr cool mit ihnen Tischkicker oder Airhockey zu spielen(Ja es gab auch einen Airhockey - Tisch. Sehr geil). Für Fußball war leider der Platz im Haus zu gering und draußen gab es irgendwie keine gute Fläche dafür. Es wurden zum Teil auch okkulte Spiele gespielt(Wizard, für alle, denen der Witz entgeht(gut zugegeben: Insider in einem Blog sind fies)).
Aber auch in den Genuss von Phase 10 kam ich. Mittags und Nachmittags gab es kein festes Programm. Einige sind zum Feldberg gefahren, andere blieben im Haus. Ich für meinen Teil bereitete noch das Programm für den anderen Tag vor(Ganz nach Günther Becks Spruch: Wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde ich gar nichts schaffen). Abends gab es dann vor allem für die Kinder eine Nachtwanderung(ich fühl mich da gerne mal wieder als Kind) und anschließend einen Lobpreisabend. Dieser ging 1h lang und ich habe wieder einmal gemerkt, dass ich es liebe Gott Lieder zu singen. Einfach genial.
Diesem Teil folgte eine freiwillige Abendandacht an der fast alle Erwachsenen teilgenommen hatten. Auch das war schön zu sehen. Danach blieb ich wieder einmal mit den Teens am längsten wach. Irgendwie ist das schon fast ein Nogo früher ins Bett zu gehen. Samstags musste ich aber fast dafür bezahlen. Ich kam in etwa eine halbe Stunde zu spät zum Frühstück.

An diesem Tag spielten wir einen großen Preis. Also ein QuizSpiel mit verschiedenen Kategorien(hier: Action, Bibel, Sport, Natur und Allgemein). In diesen Kategorien gibt es jeweils 5 Fragen. Jede Frage hat eine andere Wertigkeit. Also gibt es in jeder Kategorie eine Frage mit der Wertigkeit 20, 40, 60, 80, 100. Ich denke die meisten kennen das Spiel. Am Ende gewann eine Gruppe mit 60 Punkten Unterschied. Es entschied sich erst bei der letzten Frage.
Auch an diesem Tag gab es Mittags kein Pflichtprogramm, aber ich versuchte mich(erfolgreich wie ich denke) an einem Bascettastern. Das ist und bleibt vermutlich meine einzige Weihnachtsdekoration in diesem Jahr. Aber die habe ich immerhin. Abends wurde es dann noch einmal ganz interessant beim Spiel: Fruchtzwerge vs. Storck-Riesen. Am Ende gewannen die Fruchtzwerge den Abend(Irgendwie merkwürdig, dass da immer die Kleinen gewinnen). An diesem Abend versuchte ich mich mal wieder an einem Diablo. Ein paar Kids konnte ich damit anstecken, die das unbedingt lernen wollten. Vor allem das Haus fanden sie cool. Laut einem Kind könnte ich sogar bei "Das Supertalent" mitmachen. Naja, als 14. Klässler ist das vermutlich auch kein Problem :)

Der Gottesdienst am Sonntag war noch einmal ein kleiner Höhepunkt. Nicht nur, dass es ein ganz anderer Gottesdienst war als gewohnt(Es begann zum Beispiel damit, dass wir keine Reihen stuhlten(Höhö, er hat Stuhl gesagt), sondern in einem Kreis.) Der Altar, wurde nicht vorne aufgebaut, sondern in der Mitte des Kreises. Dort war dann Brot und Traubensaft für das Abendmahl bereit gelegt. Auch dieses war so ganz anders als sonst. Es wurden die Einsetzungsworte im Original aus der  Bibel zitiert und Man sprach nicht: "Christi Leib für dich gebrochen". Stattdessen konnte man in Kleingruppen zu 2 oder zu 10 in die Mitte gehen und sich gegenseitig zusprechen: "Das ist Jesus für dich". Das gleiche auch mit dem Traubensaft. Auch die Musik war keine ernste und Stimmungsdrückende Musik, sondern eine fröhliche entspannte Melodie. Unser Ziel war es, das Abendmahl eben nicht als ernstes, verbohrtes Ritual abzutun, sondern es als Fest zu sehen, das Freude macht. Trotzdem sollte es nicht lächerlich wirken. Ich denke, das wir die Mischung doch ganz gut hinbekommen hatten.

Zum Ende bleibt mir nur zu sagen, dass es eine geniale Freizeit war. Ich habe viele nette Menschen kennen gelernt und ich habe eine Menge von Gott mitbekommen. Außerdem habe ich einen weiteren Ohrwurm. Wer sich schon die ganze Zeit fragt, was die ersten 5 Zeilen sollen, der weiß es jetzt. Das ist der Refrain des Kinderliedes.

Montag, 21. Oktober 2013

Viel Blabla

So, ich versuche heute mal etwas aufzuteilen in "Persönliches" und "meine Arbeit". 

Persönliches:

Wo fange ich hier nur am Besten an? Vielleicht damit, dass ich zur Zeit an einem kleinen Projekt arbeite. Ich will da gar nicht zu viel verraten, falls sich herausstellt, dass das alles Käse ist oder ich zeitlich nicht rechtzeitig fertig werde. Aber wenn alles läuft, dann werdet ihr das Ergebnis auf alle Fälle dieses Jahr noch sehen. Es kostet mich schon etwas Zeit und im Moment arbeite ich daran meistens Abends... Also wenn ich eigentlich total fertig von irgendeinem meiner vielen Teenkreise komme.
Etwas anderes was ich mir mittlerweile so angewöhnt habe, ist jeden Tag eine Online-Bibelarbeit anzuhören. Meistens auch Abends. Ich habe mir aber vorgenommen diese Andachten/Predigten/Bibelarbeiten/Inputs/usw. nicht nur anzuhören, sondern mir auch die wichtigen Punkte und Gedanken rauszuschreiben. Somit habe ich "Input-Buch" begonnen. Dort schreibe ich mir die Dinge auf um später wieder darauf zurückgreifen zu können. Das Gute an den Online Dingern ist, dass ich zwischendurch auch pausieren kann um Bibelstellen rauszuschreiben bzw. auch um Zitate zu notieren. Ziemlich praktisch.
Was mein geistliches Leben angeht muss ich eh sagen, dass ich sehr viel Zeit für Gott habe. Bisher hat es auch wunderbar geklappt meine tägliche halbe Stunde Stille Zeit zu machen. Immer morgens nach dem Aufstehen und vor allem bevor ich an den Laptop gehe. Zuerst aus dem Buch "366 Liebesbriefe von Gott"(Danke Debby ^.^) einen Tag lesen und darüber nachdenken, dann beten mit Gebetsbuch(kann ich jedem nur empfehlen sich so etwas anzulegen, da man somit das "geplappere" vermeidet und ich lerne so Tag für Tag konkret für Dinge, Personen und Situationen zu beten. Außerdem macht es Spaß nach ein paar Wochen das Buch noch einmal durchzugehen und zu sehen, welche Dinge Gott erfüllt hat. Anschließend kommt noch Bibel lesen. Im Moment bin ich dabei das AT durchzulesen. Ich bin schon im 5. Buch Mose.
Ich muss sagen, dass sich bei mir im Moment viel um Gott dreht(um nicht zu sagen fast alles). Grade geht es mir ziemlich gut. Ich beschäftige mich intensiv mit seinem Wort. Dadurch, dass meine Arbeit ja auch davon geprägt ist Menschen von Jesus zu erzählen geht das auch sehr gut. 
Zudem muss ich sagen, dass ich gerade ein sehr gutes Buch lese von Bill Hybels: Aufbruch zur Stille. Ein sehr gutes Buch über das Gebet. Sehr empfehlenswert, auch wenn ich noch nicht durch bin.

Der dritte jetzt wichtige persönliche Teil ist noch meine Studien Entscheidung. Ich habe Anfang dieser Woche mal diese Broschüre von der ich schon erzählt habe etwas genauer studiert(Höhö, Wortspiel mit dem Studienheft^^). Mein Ziel war es zum einen mal alle Orte rauszusuchen die sich interessant anhörten und danach mal zu sehen wie viel denn welche Hochschule im Monat kosten würde(teilweise waren Umrechnungen nötig). Somit hatte ich schon mal finanziell einen guten Vergleichswert. Nun begann ich die Internetseiten der Hochschulen zu studieren(Hehe, schon wieder^^). 
Nun merzte ich noch einmal die ein oder andere aus, da mir die restlichen besser gefielen. Ich kam somit auf 4 die übrig geblieben sind. Das Johanneum in Wuppertal, die evangelische Hochschule Tabor(in Marburg), Unterweissach, und Liebenzell(wobei da noch unklar ist ob ITA oder IHL). Bei weiteren Forschungen vor allem bei den Infos zu Bewerbung fand ich heraus, dass für das Johanneum eine Woche gemeinsames Leben Pflicht war. Also flog das auch raus. Da in Unterweissach kein Bachelor gemacht werden kann ist auch diese Option relativ ins Hintertreffen geraten und in Tabor hatte ich zuerst keine Bewerbungsfrist gefunden. Ich dachte, wenn dass mal kein Zeichen ist, dass ich nach Liebenzell gehen soll^^. Wenn ich ehrlich bin, dann muss ich auch sagen, dass dies von Anfang an mein Favorit war. Aber da Tabor auch ziemlich gut sein sollte, fragte ich dort per Mail noch weiteres Infomaterial an und bekam das auch. Im Januar findet dort ein Interessentag statt. Da werde ich mal aufkreuzen und mir das Ganze anschauen. Zudem werde ich in Tabor sowie in Liebenzell mal ein oder zwei Tage den Studienalltag anschauen. Aber das alles erst im nächsten Jahr.


Meine Arbeit:

So, nachdem jetzt so viel persönliches war, mal noch etwas konkret zu meiner Arbeit. Ich habe ja einen JK gegründet, dieses Wochenende war es das erste Mal, dass Steinsfurt und Rohrbach zusammen im JK waren. Mir war es wichtig, dass nicht nur Rohrbach einen hat, sondern auch Steinsfurt und da ich keinen weiteren Tag übrig habe, konnte das nur zusammen gehen, zumal wir dann auch eine schöne Gruppe von ca. 8 Personen sind. Das ist schön zu sehen. Ich möchte nun versuchen, dass jeder der regelmäßig kommt, auch etwas Verantwortung in Form einer Bibelarbeit übernimmt. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze weiter entwickelt.

Zudem freue ich mich, dass in Rohrbach endlich zwei Jungs in der Jungschar waren. Ein Zeichen von männlichen Kindern in Rohrbach. Ich hoffe, dass beide regelmäßig kommen und dass sie vielleicht noch mehr Jungs anziehen können. Das wäre richtig stark. Anders in Steinsfurt, wo ich nach den Herbstferien die Mädels und Bubenjungschar zusammen legen möchte. Da ich dann statt mit jeweils 1 bis 3 Kindern mit 2 bis 6 Kindern arbeiten kann. Und außerdem kommen dann vielleicht noch ein paar weitere Jungs, die zuvor nicht konnten, weil sie noch Schule hatten. Auch hier bin ich gespannt, was daraus wird. 
Insgesamt wird sich vermutlich noch eine Änderung in meinem Wochenplan ergeben. Mit aller Wahrscheinlichkeit wird Hilsbach/Weiler aus meinem Aufgabengebiet herausfallen. Aus dem einfachen Grund, weil sich die beiden Orte dann eher in Richtung Eppingen orientieren und an den Jugendreferenten Elias Heidt von dort übergeben werden. Dann habe ich etwas Entlastung und werde dann wieder im Konfi-Unterricht von Steinsfurt/Rohrbach dabei sein. Aber diese Änderungen werden vermutlich erst gegen Ende des Jahres eintreten. Auch hier bin ich gespannt, was daraus wird. 


Somit schließe ich diesen Blogbericht. Der nächste kommt sehr wahrscheinlich in zwei Wochen und wird von der Gemeindefreizeit berichten, auf der ich in den Ferien sein werde. Bis dahin, be blessed!

Montag, 7. Oktober 2013

krankes Spiel

So, früher als eigentlich geplant schreib ich doch schon diese Woche einen neuen Eintrag. Die Woche begann relativ... gestresst. Fast meine gesamte freie Zeit ging zuerst einmal für die Bibelarbeit vom Seelsorgetag drauf. Thema war Esther und ich war wirklich glücklich als ich dann relativ fertig damit war. Ich fand es zwar alles andere als perfekt und ich wusste, dass ich eindeutig zu wenig Zeit dafür gehabt hatte, was aber an mir lag, da ich erst drei Tage vor Donnerstag(also Montags^^) damit angefangen hatte. Ich weiß nicht von was es kam, aber Mittwochs spürte ich dann, dass ich alles andere als fit war. Ich hatte Kopfweh, war total schlapp und mittags beschloss ich dann doch mal Fieber zu messen(Danke Mama, dass du mir eins beim Umzug in die Hand gedrückt hast^^). Das Ergebnis war fast schon zu erwarten. Es war nicht hoch, aber normal war es leider auch nicht. Mit 37,4ºC war es quasi amtlich. Ich hatte eine Grippe. Da ich aber noch Konfiunterricht hatte und ich ein sinnloses Spiel beisteuern sollte und weil ich danach noch meinen ersten TK in Weiler hatte beschloss ich kurzerhand Drogen zu nehmen. Ja gut, es waren keine Drogen, aber ich schmiss eine Paracetamol ein und quälte mich dann so halber in den Teenkreis. Auch die Leute dort sind total cool drauf. Ich freue mich auch schon auf den nächsten Mittwoch.
Nun war nur die Frage wie ich es am Donnerstag, dem Seelsorgetag machen sollte. Ich fuhr abends noch nach Würzbach zurück, in der Hoffnung, dass ich am nächsten Tag durch die 1,2 Stunden mehr Schlaf fitter wäre. Nix da. Ich hatte sogar 38ºC Fieber. Es war also noch einmal ein bisschen gestiegen. Da mir das Risiko zu hoch war andere anzustecken(vor allem die Kinder...nein nicht die FSJler, ich meine die Kinder vom Kinderprogramm) und ich nicht gerne Tabletten nehme beschloss ich daheim zu bleiben und nachmittags zum Arzt zu gehen um mir das Ganze bescheinigen zu lassen. Tja, somit war die ganze Arbeit (fast) umsonst. Zum Glück konnte eine FSJ Kollegin meine Bibelarbeit übernehmen. Mir kam auch zu Ohren, dass es recht gut lief. Ich blieb noch bis Freitag. Dort fuhr ich morgens wieder nach Steinsfurt. Dort angekommen konnte ich kaum meine Krankheit auskurieren, ich hatte zwar kein Fieber mehr, aber dennoch spürte ich die lähmende Wirkung einer Grippe in meinen Knochen. Ich wollte aber umbedingt den Teenkreis abends noch schmeißen. Das gelang mir dann auch.
Samstags fuhr ich dann nachmittags nach Stuttgart. Nein nicht zum Stadionbesuch des VfB Spiels gegen Bremen und nein, nicht um auf den Wasen zu gehen. Dort fand das offizielle ProCamp Nachtreffen statt. Ich traf viele Leute vom ProCamp und unterhielt mich mit ihnen. Kim, der erste FSJler in Steinsfurt, war auch da. Ich unterhielt mich mit ihm über die Stelle hier und über die Leute, die er auch noch kannte. Abends fuhr ich dann zurück um noch den Jugendkreis zu halten. Thema der Bibelarbeit war Gottes Liebe und dass uns nichts von ihr trennen könne.
Das Highlight des Wochenendes war aber wahrscheinlich das Vokobabaturnier in Würzbach. Ja ich fuhr erneut in die alte Heimat. Ich reiste mit zwei Steinsfurtern zum Turnier an. Bei mäßigem Wetter waren wir sogar unter die Top10 gekommen. Ok, es waren 10 Mannschaften. Aber bei jedem Spiel erreichten wir über 10 Punkte, auch wenn wir alles verloren und letzter wurden hatte sich der Tag für uns gelohnt und wir hatten eine Menge Spaß. Zudem hatten wir das Turnier endlich international gemacht(wenn wir das Kraichgau als Ausland bezeichnen^^).
Nun kommt (hoffentlich) eine etwas ruhigere Zeit, in der ich mich voll und ganz auch die Kreise hier konzentrieren kann. Das Vorraussichtlich nächste größere Event wird die Gemeindefreizeit von Hilsbach/Weiler in den Herbstferien sein.