Dieses Modul behandelt vor allem den Themenbereich der Ethnologie.
Also wie ticken andere Kulturen und was können wir vielleicht auch von ihnen lernen. Der Unterricht reicht leider von "zum Schlafen langwierig" bis hin zu "Wow, was man nicht alles lernen kann".
Diese Wow Effekte kommen immer wieder. Und vor allem ist das Modul spannend im Hinblick auf unseren Leistungsnachweis. Der ist nämlich wirklich die große Herausforderung.
Die Aufgabe ist es eine Person aus dem außereuropäischen Ausland zu interviewen. Das Fachwort dazu lautet eigentlich ein "Ero-episches Gespräch" führen. Klingt zwar toll, aber keiner weis, was eigentlich gemeint ist. Ziel ist es, die Kultur der Person am Ende beschreiben zu können. Beziehungsweise aufgrund der Informationen, die der "Informant" preisgibt, ein Profil der Kultur zu erstellen. Zeitliche Vorgabe sind 3x 3 Stunden.
Herausfordernd finde ich vor allem die Herangehensweise. Es soll kein Ausfragen werden, sondern mehr ein Erzählen lassen. Welche Fragen stelle ich da? Was ist, wenn ich keine Ahnung mehr habe, was als nächstes kommen soll? Wie ist die Person eigentlich drauf? Und noch vieles mehr. Vor dieser Aufgabe habe ich momentan noch viel Respekt, bin aber gespannt, was draus wird und wo mich Gott mit dieser Aufgabe auch hinführt.
Mein Informant kommt aus Sri Lanka. Tatsächlich ein Land, über das ich noch sehr wenig Ahnung habe. Viel mehr als die geografische Lage kenne ich eigentlich nicht(und das ist schon überraschend viel^^)
Nächste Woche kommt der Abschluss dieser Reihe.
Ich entschuldige mich für die längere Pause, die Zeltzeit nimmt einfach sehr viel Zeit und Kraft in Anspruch.
Donnerstag, 12. Mai 2016
Mittwoch, 20. April 2016
Herausforderungen #5 Homiletik
Oder mit anderen Worten: Die Predigtlehre.
Momentan mein Fach, das mir am meisten Spaß macht und welches mich gefühlt am meisten voran bringt. Das Modul, warum ich diese Herausforderungen Reihe angefangen habe.
Was ist es nun genau, was mich fasziniert und herausfordert?
Mit sicherheit auch Gustavos lebendige Art die Thematik zu vermitteln.
Aber vor allem, die Vollmacht, die in einer Predigt steckt. Was meine ich damit?
Wie oft hört man Sprungbrettpredigten, in denen zur Grundlage ein Bibeltext liegt, aber dann doch die eigene Meinung des Predigers verkündet wird. Oder Predigten, in denen die Bibel gar keine Rolle mehr spielt. Wo Gott nur noch der christliche Zusatz, aber nicht mehr die Mitte ist.
Bitte nicht falsch verstehen. Es gibt gute Prediger und gute Predigten. Es ist nur schade, dass es eben auch die weniger guten Predigten gibt. Und das hängt nicht allein vom Stil der Predigt ab, sondern viel mehr von dem, was gepredigt wird. Gottes Wort oder das Wort des Predigers.
Was mich selbst am meisten herausfordert ist der Umgang mit Bibeltexten. Das ich nicht gerade das, was ich soeben kritisierte, eben genauso mache. Deshalb ist es herausfordernd nicht nur den Text zu lesen und seine Gedanken dazu zu notieren. Sondern vielmehr den Text als Grundlage verwenden und das Predigen was der Text sagt. Nicht, was ich schon immer meinen Zuhörern weitergeben wollte. Und dann ist es so, dass sich das vermutlich manchmal sogar überschneidet.
Andersherum ist es allerdings möglich. Ich kann noch so ein sündhaftes Leben führen, wenn mich jemand nur einmal das Evangelium sagen hört, auch wenn mein Verhalten nicht dazu passt, dann kann es ihn dennoch packen. Und er kann dennoch die gute Botschaft hören.
Idealerweise gehört natürlich beides zusammen. Ich wollte es bewusst etwas überspitzt darstellen.
Die Wirkung der Predigt ist es, Menschenleben zu verändern.
Genial ist, dass ich jeden Mittwoch neu dazulernen darf. Genial ist, das selbst 4 Stunden Unterricht am Stück nicht langweilig sind. Genial ist, dass dieses Fach spürbaren Praxisbezug hat.
Es gäbe noch viel zu sagen und zu erzählen. Das waren so die drei wichtigsten Punkte, die ich loswerden wollte. Falls ihr Fragen, Anregungen oder andere Meinungen habt, dann behaltet sie nicht für euch, sondern teilt sie. Entweder auf dem Blog, auf Facebook oder mit mir persönlich. Gerade im Bereich der Predigt habe ich etwas Feuer gefangen und bin, um im Bild zu bleiben, ganz heiß auf die nächsten Predigten, die ich halten darf.
Momentan mein Fach, das mir am meisten Spaß macht und welches mich gefühlt am meisten voran bringt. Das Modul, warum ich diese Herausforderungen Reihe angefangen habe.
Was ist es nun genau, was mich fasziniert und herausfordert?
Mit sicherheit auch Gustavos lebendige Art die Thematik zu vermitteln.
Aber vor allem, die Vollmacht, die in einer Predigt steckt. Was meine ich damit?
Die Vollmacht der Predigt:
Die Predigt ist das Zentrum unserer evangelisch geprägten Kirche. Und das nicht von ungefähr. Die Predigt vermittelt das Wort Gottes. Die Bibel. Und genau deshalb steckt in der Predigt diese Vollmacht. Weil es Gottes Wort ist, was verkündigt wird. Weil Gottes Wort zu den Menschen gesprochen wird. Es ist traurig, dass es immer mehr Predigten gibt, die nicht mehr Gottes Wort verkündigen. Oder andersherum gesagt, dass die Bibel in immer weniger Predigten eine Rolle spielt.Wie oft hört man Sprungbrettpredigten, in denen zur Grundlage ein Bibeltext liegt, aber dann doch die eigene Meinung des Predigers verkündet wird. Oder Predigten, in denen die Bibel gar keine Rolle mehr spielt. Wo Gott nur noch der christliche Zusatz, aber nicht mehr die Mitte ist.
Bitte nicht falsch verstehen. Es gibt gute Prediger und gute Predigten. Es ist nur schade, dass es eben auch die weniger guten Predigten gibt. Und das hängt nicht allein vom Stil der Predigt ab, sondern viel mehr von dem, was gepredigt wird. Gottes Wort oder das Wort des Predigers.
Was mich selbst am meisten herausfordert ist der Umgang mit Bibeltexten. Das ich nicht gerade das, was ich soeben kritisierte, eben genauso mache. Deshalb ist es herausfordernd nicht nur den Text zu lesen und seine Gedanken dazu zu notieren. Sondern vielmehr den Text als Grundlage verwenden und das Predigen was der Text sagt. Nicht, was ich schon immer meinen Zuhörern weitergeben wollte. Und dann ist es so, dass sich das vermutlich manchmal sogar überschneidet.
Die Wirkung der Predigt:
Eine weitere sehr spannende und herausfordernde Sache ist auch die Wirkung einer Predigt. Nach Gustavo ist ein Prediger in einer Gemeinde unerlässlich. Die Predigt, wie oben schon angeklungen, sei das Zentrum der Gemeinde und sie habe die größte Wirkung. Denn ich kann noch so ein vorbildliches Leben führen, wenn ich nicht das Evangelium veründe, dann bleibt mein Verhalten ein Gutmenschentum. Aber es hat keinen Bezug mehr zu Gott. Und ich denke, dass dort viel Wahrheit drin steckt. Wenn ich ein brudales Vorbild bin, aber nicht das Evangelium verkünde, dann bleibt mein Leben zwar Vorbildhaft, aber es hat keine rettende Konsequenz. Weil mein Gegenüber nicht den Grund kennt. Und das muss keine Predigt von der Kanzel sein, sondern die Evangeliumsverkündung Mensch zu Mensch reicht da vollkommen aus.Andersherum ist es allerdings möglich. Ich kann noch so ein sündhaftes Leben führen, wenn mich jemand nur einmal das Evangelium sagen hört, auch wenn mein Verhalten nicht dazu passt, dann kann es ihn dennoch packen. Und er kann dennoch die gute Botschaft hören.
Idealerweise gehört natürlich beides zusammen. Ich wollte es bewusst etwas überspitzt darstellen.
Die Wirkung der Predigt ist es, Menschenleben zu verändern.
Ausführung:
Das sind doch schon einmal zwei schöne Grundlagen. Nun ist es nur noch wichtig die Predigt zu schreiben und auch zu halten. Und genau das ist es, was mich in diesem Modul, neben all dem kognitiven, am meisten herausfordert. Wie schaffe ich es, dass meine Predigt auf Basis der Bibel geschrieben ist? Dass ich zugleich meine persönliche Note dazugebe und dass ich all die rhetorischen Rafinessen, die es so gibt, beachte? Wie schaffe ich es, dass ich all die guten Schritte einhalte und die Predigt dennoch nicht unpersönlich und gestellt wirkt? Wie schaffe ich es, dass meine Predigt Menschenleben verändert? Wie predige ich?Alles in allem:
Das alles unter einen Hut zu bringen ist sehr schwierig.Genial ist, dass ich jeden Mittwoch neu dazulernen darf. Genial ist, das selbst 4 Stunden Unterricht am Stück nicht langweilig sind. Genial ist, dass dieses Fach spürbaren Praxisbezug hat.
Es gäbe noch viel zu sagen und zu erzählen. Das waren so die drei wichtigsten Punkte, die ich loswerden wollte. Falls ihr Fragen, Anregungen oder andere Meinungen habt, dann behaltet sie nicht für euch, sondern teilt sie. Entweder auf dem Blog, auf Facebook oder mit mir persönlich. Gerade im Bereich der Predigt habe ich etwas Feuer gefangen und bin, um im Bild zu bleiben, ganz heiß auf die nächsten Predigten, die ich halten darf.
Sonntag, 20. März 2016
Herausforderungen #4 Langzeitpraktikum
Stichwort Jugendarbeit. Jede und Jeder von uns Studenten ist ein Jahr lang in einer Jugendarbeit vor Ort. Also irgendwo in der Umgebung Liebenzells. Jetzt könnte man sich ja gleich am Anfang denken: "Was soll ich denn da? Ich hab mein halbes Leben doch schon Jungschar gemacht, ich war beim EC im FSJ, Jugendarbeit kann ich doch."
Jaja, das mag schon sein, aber dennoch ist es gut, ein Übungsfeld zu haben. Vor allem für solche Studenten, die in ihrem Leben kaum bis keine Erfahrung im Kinder und Jugendbereich gemacht haben. Was bei unserem schönen Modul "Langzeitpraktikum", kurz LZP, noch dazu kommt ist eine Evaluation. Und zwar nicht nur eine Evaluation meiner eigenen Gruppenstunde, sondern auch umgekehrt. Ich durfte eine Gruppenstunde einer anderen Person evaluieren und Feedback geben.
Soviel erstmal zur Erklärung des Ganzen. Was fordert mich aber hierbei heraus?
Und das ist genau das, was ich oben schon etwas angedeutet habe. Es fordert mich heraus kreativ und innovativ zu bleiben. Gerade weil ich schon viel Jugendarbeit gemacht habe ist es doch nicht immer so leicht mit Elan dabei zu bleiben und nicht einfach stupide Programme zu konservieren. Es fordert mich heraus auch Stunden komplett neu zu denken. Vieles, was wir in Pädagogik letztes Jahr gehabt haben möchte ich versuchen umzusetzen um selbst zu prüfen, was ich persönlich gut finde und was nicht. Und bisher habe ich einige Punkte, in denen ich sagen würde, dass unser Dozent Recht hat. Viele Punkte, die ich mein Leben lang anders gemacht habe. Ich sage bewusst nicht falsch, weil es daruaf, so denke ich, gar nicht ankommt. Es ist eine andere Art und Weise, die eventuell auch nachhaltiger ist. Und so teste ich immer wieder Dinge aus, so probiere ich mich und manchmal geht auch etwas schief. Das ist dann halt so.
Eine Sache zum Beispiel: Unser Dozent erzählt immer wieder vom AVAU Prinzip. Abholen, Verstehen, Anwenden, Umsetzen. Dies sind die 4 Schritte, die er in einer Gruppenstunde sehen will. Darüber kann man nun denken wie man möchte(ich finde den Ansatz grundsätzlich sehr interessant und gut), aber etwas, wo er auf jeden Fall Recht hat ist, dass die Teilnehmer viel zu wenig zum Umsetzen ermutigt werden. Es bleibt immer wieder beim Verstehen und manchmal auch beim Anwenden. Aber das konkrete Umsetzen ist meistens nicht vorhanden. Was meine ich damit? Wo ist der Unterschied zur Anwendung? Die Anwendung zeigt den Übertrag ins Leben der TN. Wo findet das spezielle Thema im Leben meiner Teens seinen Platz. Das Umsetzen ist noch einen Schritt konkreter. Das Umsetzen gibt eine Aufgabe mit auf den Weg. Das Umsetzen kann, wenn möglich, noch direkt in der Gruppenstunde erfolgen. Konkreter, als beim Umsetzen, kann es nicht mehr werden. Und dieses Umsetzen fehlt ganz oft in den Stunden. Und ich schließe mich dabei nicht aus. Ich habe es Jahrelang nicht eingebaut. Und jetzt ist es sehr herausfordernd dies zu tun. Warum? Weil es konkret wird und wenn es konkret wird, dann ist es zum einen schwierig sich etwas zu überlegen und zum anderen scheut man sich auch etwas davor.
Ein weiteres Beispiel, das ich noch viel schwerer finde umzusetzen: Die TN nicht nur als Konsumenten des Programms verstehen und sehen, sondern richtig mit einzubeziehen. In keinem anderen Verein sind die TN so passiv wie in kirchlichen Gruppierungen. Nirgends sonst gibt es Mitarbeiter, die alles machen und die Teens nichts, außer konsumieren. Vor dieser Herausforderung stehen wir. Dass wir die TN zum Mitarbeiten antreiben. Wie das konkret aussehen kann habe ich noch keine Ahnung. Falls ihr da Ideen habt, lasst es mich gerne wissen. Also nochmal konkret: Wie bekommen wir es in der Jugendarbeit hin, dass die Teilnehmer der Kreise, innerhalb des Kreises nicht nur konsumieren, sondern auch aktiv mitgesatlten und mitarbeiten?
Sehr spannende Frage, wie ich finde.
Danke fürs Durchhalten bis hierher.
Nächste Woche wirds richtig spannend. Denn da konmmt der Punkt, der mich überhaupt erst dazu angeregt hat eine solche Reihe zu starten. Nächste Woche kommt "Grundlagen der Homiletik" an die Reihe. Ich freu mich auf Teil 5^^.
Jaja, das mag schon sein, aber dennoch ist es gut, ein Übungsfeld zu haben. Vor allem für solche Studenten, die in ihrem Leben kaum bis keine Erfahrung im Kinder und Jugendbereich gemacht haben. Was bei unserem schönen Modul "Langzeitpraktikum", kurz LZP, noch dazu kommt ist eine Evaluation. Und zwar nicht nur eine Evaluation meiner eigenen Gruppenstunde, sondern auch umgekehrt. Ich durfte eine Gruppenstunde einer anderen Person evaluieren und Feedback geben.
Soviel erstmal zur Erklärung des Ganzen. Was fordert mich aber hierbei heraus?
Und das ist genau das, was ich oben schon etwas angedeutet habe. Es fordert mich heraus kreativ und innovativ zu bleiben. Gerade weil ich schon viel Jugendarbeit gemacht habe ist es doch nicht immer so leicht mit Elan dabei zu bleiben und nicht einfach stupide Programme zu konservieren. Es fordert mich heraus auch Stunden komplett neu zu denken. Vieles, was wir in Pädagogik letztes Jahr gehabt haben möchte ich versuchen umzusetzen um selbst zu prüfen, was ich persönlich gut finde und was nicht. Und bisher habe ich einige Punkte, in denen ich sagen würde, dass unser Dozent Recht hat. Viele Punkte, die ich mein Leben lang anders gemacht habe. Ich sage bewusst nicht falsch, weil es daruaf, so denke ich, gar nicht ankommt. Es ist eine andere Art und Weise, die eventuell auch nachhaltiger ist. Und so teste ich immer wieder Dinge aus, so probiere ich mich und manchmal geht auch etwas schief. Das ist dann halt so.
Eine Sache zum Beispiel: Unser Dozent erzählt immer wieder vom AVAU Prinzip. Abholen, Verstehen, Anwenden, Umsetzen. Dies sind die 4 Schritte, die er in einer Gruppenstunde sehen will. Darüber kann man nun denken wie man möchte(ich finde den Ansatz grundsätzlich sehr interessant und gut), aber etwas, wo er auf jeden Fall Recht hat ist, dass die Teilnehmer viel zu wenig zum Umsetzen ermutigt werden. Es bleibt immer wieder beim Verstehen und manchmal auch beim Anwenden. Aber das konkrete Umsetzen ist meistens nicht vorhanden. Was meine ich damit? Wo ist der Unterschied zur Anwendung? Die Anwendung zeigt den Übertrag ins Leben der TN. Wo findet das spezielle Thema im Leben meiner Teens seinen Platz. Das Umsetzen ist noch einen Schritt konkreter. Das Umsetzen gibt eine Aufgabe mit auf den Weg. Das Umsetzen kann, wenn möglich, noch direkt in der Gruppenstunde erfolgen. Konkreter, als beim Umsetzen, kann es nicht mehr werden. Und dieses Umsetzen fehlt ganz oft in den Stunden. Und ich schließe mich dabei nicht aus. Ich habe es Jahrelang nicht eingebaut. Und jetzt ist es sehr herausfordernd dies zu tun. Warum? Weil es konkret wird und wenn es konkret wird, dann ist es zum einen schwierig sich etwas zu überlegen und zum anderen scheut man sich auch etwas davor.
Ein weiteres Beispiel, das ich noch viel schwerer finde umzusetzen: Die TN nicht nur als Konsumenten des Programms verstehen und sehen, sondern richtig mit einzubeziehen. In keinem anderen Verein sind die TN so passiv wie in kirchlichen Gruppierungen. Nirgends sonst gibt es Mitarbeiter, die alles machen und die Teens nichts, außer konsumieren. Vor dieser Herausforderung stehen wir. Dass wir die TN zum Mitarbeiten antreiben. Wie das konkret aussehen kann habe ich noch keine Ahnung. Falls ihr da Ideen habt, lasst es mich gerne wissen. Also nochmal konkret: Wie bekommen wir es in der Jugendarbeit hin, dass die Teilnehmer der Kreise, innerhalb des Kreises nicht nur konsumieren, sondern auch aktiv mitgesatlten und mitarbeiten?
Sehr spannende Frage, wie ich finde.
Danke fürs Durchhalten bis hierher.
Nächste Woche wirds richtig spannend. Denn da konmmt der Punkt, der mich überhaupt erst dazu angeregt hat eine solche Reihe zu starten. Nächste Woche kommt "Grundlagen der Homiletik" an die Reihe. Ich freu mich auf Teil 5^^.
Dienstag, 15. März 2016
Herausforderungen #3 Hebräisch
So. Hebräisch. Wo soll ich da nur anfangen? Was sollen wir hierzu sagen? Es gibt vermutlich kein Modul bzw. Schulfach, welches mich bisher so sehr gefordert hat, wie dieses. Als Mensch, der sehr gerne sehr logisch denkt habe ich doch mit dieser nur beschränkt logischen Sprache doch meine Probleme. Aber genau das ist es, was mich hier sehr herausfordert. Warum? Ich lerne hier immer wieder mehr über das Wesen Gottes.
Nun fragst du dich sicherlich zurecht, wie eine Sprache etwas über das Wesen Gottes verraten kann. Sehr gut aufgepasst lieber Leser. Aber ich möchte mich hier erklären. Denn die Bibel wurde ja nicht in Deutsch geschrieben. Die Ursprungssprachen sind ja eben Hebräisch und Griechisch. Ich möchte natürlich nicht davon reden, dass dies Gottes Lieblingssprachen seien. Aber trotzdem glaube ich, dass es kein Zufall ist, dass diese beiden Sprachen die biblischen Sprachen sind. Die Sprachen, mit denen Gott sich uns offenbaren wollte. Die Sprachen, in denen er sich mitteilt. Und genau in diesen Sprachen erkennen wir, so denke ich, Gottes Wesen. Aber was erkenne ich denn nun daraus?
1. Gott lässt sich nicht festlegen. Er bleibt wandelbar und entzieht sich manchmal auch unseren logischen Denkstrukturen. Wenn wir speziell die hebräische Sprache anschauen, dann merke ich, wie man diese Sprache doch irgendwie fühlen muss. Das klingt komisch und ich konnte zuvor auch nicht so richtig was damit anfangen, aber man kann es schwer anders beschreiben. Viele Wörter sind nicht immer eindeutig. Viele Worte können ganz unterschiedlich gebraucht werden und vor allem ist es spannend das hebräische Sprachgefühl zu beobachten. So finden sich kaum bis keine abstrakten Begriffe. Oder sehr schöne Bilder, die sich ergeben.
Eines der bekanntesten ist vielleicht das Wort "nefesch". Die Bedeutungen dieses Wortes sind wahrlich manigfaltig und spricht Bände. Die abstrakte Bedeutung die wir heute kennen ist die Seele. Zumindest wird es sehr häufig so übersetzt. Gleichzeitig bedeutet das Wort auch Kehle. Und das spricht Bände. Das beschreibt uns als Menschen, wenn Gott uns die Seele gibt. Wir sind Bedürfnismenschen. Menschen, die sich nach etwas sehnen. Menschen, die auf etwas angewiesen sind.
Das nur mal als ein sehr bekanntes Beispiel für die hebräische Sprache. Und so gibt es noch viel mehr Worte, die eine sehr spannende Doppelbedeutung haben. Und das macht es, obwohl die Sprache, für mich, doch etwas schwerer ist, sehr spannend. Herausfordernd bleibt aber das übersetzen. Denn obwohl man jedes Wort richtig übersetzt hat, bekommt man oft dennoch keinen Satz heraus, da die Worte irgendwie nicht zusammen passen wollen. Zumindest scheint es so. Die Ausnahmen der Sprache überlagern doch stark die Regelmäßigkeiten und das nachschlagen in einem Wörterbuch, das gefühlt 5 Mal so dick ist, wie die Bibel selbst erschweren mir das Lernen doch sehr.
So viel zum Hebräischen. Nächste Woche dann Teil 4. Das Langzeitpraktikum.
Bis dahin: Machts gut, haut rein und genießt den Frühlingsanfang^^
Nun fragst du dich sicherlich zurecht, wie eine Sprache etwas über das Wesen Gottes verraten kann. Sehr gut aufgepasst lieber Leser. Aber ich möchte mich hier erklären. Denn die Bibel wurde ja nicht in Deutsch geschrieben. Die Ursprungssprachen sind ja eben Hebräisch und Griechisch. Ich möchte natürlich nicht davon reden, dass dies Gottes Lieblingssprachen seien. Aber trotzdem glaube ich, dass es kein Zufall ist, dass diese beiden Sprachen die biblischen Sprachen sind. Die Sprachen, mit denen Gott sich uns offenbaren wollte. Die Sprachen, in denen er sich mitteilt. Und genau in diesen Sprachen erkennen wir, so denke ich, Gottes Wesen. Aber was erkenne ich denn nun daraus?
1. Gott lässt sich nicht festlegen. Er bleibt wandelbar und entzieht sich manchmal auch unseren logischen Denkstrukturen. Wenn wir speziell die hebräische Sprache anschauen, dann merke ich, wie man diese Sprache doch irgendwie fühlen muss. Das klingt komisch und ich konnte zuvor auch nicht so richtig was damit anfangen, aber man kann es schwer anders beschreiben. Viele Wörter sind nicht immer eindeutig. Viele Worte können ganz unterschiedlich gebraucht werden und vor allem ist es spannend das hebräische Sprachgefühl zu beobachten. So finden sich kaum bis keine abstrakten Begriffe. Oder sehr schöne Bilder, die sich ergeben.
Eines der bekanntesten ist vielleicht das Wort "nefesch". Die Bedeutungen dieses Wortes sind wahrlich manigfaltig und spricht Bände. Die abstrakte Bedeutung die wir heute kennen ist die Seele. Zumindest wird es sehr häufig so übersetzt. Gleichzeitig bedeutet das Wort auch Kehle. Und das spricht Bände. Das beschreibt uns als Menschen, wenn Gott uns die Seele gibt. Wir sind Bedürfnismenschen. Menschen, die sich nach etwas sehnen. Menschen, die auf etwas angewiesen sind.
Das nur mal als ein sehr bekanntes Beispiel für die hebräische Sprache. Und so gibt es noch viel mehr Worte, die eine sehr spannende Doppelbedeutung haben. Und das macht es, obwohl die Sprache, für mich, doch etwas schwerer ist, sehr spannend. Herausfordernd bleibt aber das übersetzen. Denn obwohl man jedes Wort richtig übersetzt hat, bekommt man oft dennoch keinen Satz heraus, da die Worte irgendwie nicht zusammen passen wollen. Zumindest scheint es so. Die Ausnahmen der Sprache überlagern doch stark die Regelmäßigkeiten und das nachschlagen in einem Wörterbuch, das gefühlt 5 Mal so dick ist, wie die Bibel selbst erschweren mir das Lernen doch sehr.
So viel zum Hebräischen. Nächste Woche dann Teil 4. Das Langzeitpraktikum.
Bis dahin: Machts gut, haut rein und genießt den Frühlingsanfang^^
Dienstag, 8. März 2016
Herausforderungen #2 Kirchengeschichte
Die Kirchengeschichte. Ein sehr weites Feld und eine sehr lange Zeit. ca. 2000 Jahre, in denen sich die Christenheit immer wieder veränderte. Wo es großartige Ereignisse zu feiern gab und Zeiten, zu denen die Christenheit weit weg von Gott, vom Glauben und von Jesus Christus war.
Kirchengeschichte ist und bleibt Geschichte. Deshalb muss ich gestehen, dass ich nicht immer aumerksam im Unterricht dabei bin. Aber alles in allem ist es doch sehr interessant und auch sehr wichtig zu wissen und zu verstehen wie sich die Kirche und die Christenheit entwickelt hat. Es ist deshalb wichtig, weil vieles, wie wir es heute vorfinden, stark beeinflusst ist durch die Kirchengeschichte. Und genau das macht es immer wieder so herausfordernd. Was können wir aus der Geschichte lernen? Was können wir aus unserer Geschichte lernen. Denn die Geschichte Deutschlands, nein die Geschichte ganz Europas, ist nicht nur unsere Geschichte, sondern zu großen Teilen eben auch Kirchengeschichte.
Interessant ist es immer auch dann, wenn heutige theologische Meinungen, Richtungen, Modelle und Ansätze schon in der frühen Christenheit zu finden sind. Wenn wir von der Trinität sprechen, dann berufen wir uns auf die frühe Christenheit und deren Lehrmodelle. Wenn wir unsere heutige evangelische Kirche anschauen, dann sehen wir unmittelbar Luthers Einfluss. Und zwar alles positive und auch alles, was noch zu bemängeln ist. Das Amt des Papstes, das schon seit über 1500 Jahren besteht. Die Orthodoxe Kirche, die wir, so würde ich behaupten, kaum kennen und wie sie sich von der katholischen Kirche abspaltete. Und noch vieles mehr.
Herausforderungen in diesem Modul sind, neben dem aufmerksam bleiben, vor allem die Bezüge in unsere heutige Zeit herzustellen und vor allem die guten Dinge auch hier umzusetzen. Zum Beispiel fand ich sehr beeindrucken zu hören, wie die frühe Christenheit, in ihrer Verfolgungszeit, sich aufopferungsvoll um die Menschen gekümmert haben. Gerade in Zeiten der Pest halfen sie den Kranken. Während die meisten Menschen geflohen sind haben die ersten Christen sich um die Schwachen, die Kranken, die Armen gekümmert. Manche haben ihr eigenes Leben dafür gelassen, aber andere dafür gerettet. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass es heute nicht so wäre. Das die breite Masse der "Christen" fliehen würde. Nur ein kleiner Haufen würde zurück bleiben. Und ich hoffe, das ich einer von ihnen wäre. Da stellt sich mir dann die Frage: Wo helfe ich in den Zeiten der Not anderen Menschen? Zum Beispiel gerade jetzt in der Flüchtlingskrise. Wo packe ich mit an? Die Tat und der Glaube gehören hier unmittelbar zusammen.
Und so gibt es immer wieder Verbindungen, die man auf heute übertragen kann.
Die Sternstunden der Christen, aber auch die Fehler der Christen können uns heute immer wieder behilflich sein. Dass wir nicht stecken bleibeb, sondern stets bemüht sind nicht besser, aber relevant zu sein und zu bleiben.
Nächste Woche kommt dann Teil drei der Reihe "Herausforderungen" wahrscheinlich zu Hebräisch.
Bis dahin: Gude Zeid!
Kirchengeschichte ist und bleibt Geschichte. Deshalb muss ich gestehen, dass ich nicht immer aumerksam im Unterricht dabei bin. Aber alles in allem ist es doch sehr interessant und auch sehr wichtig zu wissen und zu verstehen wie sich die Kirche und die Christenheit entwickelt hat. Es ist deshalb wichtig, weil vieles, wie wir es heute vorfinden, stark beeinflusst ist durch die Kirchengeschichte. Und genau das macht es immer wieder so herausfordernd. Was können wir aus der Geschichte lernen? Was können wir aus unserer Geschichte lernen. Denn die Geschichte Deutschlands, nein die Geschichte ganz Europas, ist nicht nur unsere Geschichte, sondern zu großen Teilen eben auch Kirchengeschichte.
Interessant ist es immer auch dann, wenn heutige theologische Meinungen, Richtungen, Modelle und Ansätze schon in der frühen Christenheit zu finden sind. Wenn wir von der Trinität sprechen, dann berufen wir uns auf die frühe Christenheit und deren Lehrmodelle. Wenn wir unsere heutige evangelische Kirche anschauen, dann sehen wir unmittelbar Luthers Einfluss. Und zwar alles positive und auch alles, was noch zu bemängeln ist. Das Amt des Papstes, das schon seit über 1500 Jahren besteht. Die Orthodoxe Kirche, die wir, so würde ich behaupten, kaum kennen und wie sie sich von der katholischen Kirche abspaltete. Und noch vieles mehr.
Herausforderungen in diesem Modul sind, neben dem aufmerksam bleiben, vor allem die Bezüge in unsere heutige Zeit herzustellen und vor allem die guten Dinge auch hier umzusetzen. Zum Beispiel fand ich sehr beeindrucken zu hören, wie die frühe Christenheit, in ihrer Verfolgungszeit, sich aufopferungsvoll um die Menschen gekümmert haben. Gerade in Zeiten der Pest halfen sie den Kranken. Während die meisten Menschen geflohen sind haben die ersten Christen sich um die Schwachen, die Kranken, die Armen gekümmert. Manche haben ihr eigenes Leben dafür gelassen, aber andere dafür gerettet. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass es heute nicht so wäre. Das die breite Masse der "Christen" fliehen würde. Nur ein kleiner Haufen würde zurück bleiben. Und ich hoffe, das ich einer von ihnen wäre. Da stellt sich mir dann die Frage: Wo helfe ich in den Zeiten der Not anderen Menschen? Zum Beispiel gerade jetzt in der Flüchtlingskrise. Wo packe ich mit an? Die Tat und der Glaube gehören hier unmittelbar zusammen.
Und so gibt es immer wieder Verbindungen, die man auf heute übertragen kann.
Die Sternstunden der Christen, aber auch die Fehler der Christen können uns heute immer wieder behilflich sein. Dass wir nicht stecken bleibeb, sondern stets bemüht sind nicht besser, aber relevant zu sein und zu bleiben.
Nächste Woche kommt dann Teil drei der Reihe "Herausforderungen" wahrscheinlich zu Hebräisch.
Bis dahin: Gude Zeid!
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