Mittwoch, 13. Mai 2015

TMT is coming

Es kommt immer näher das teenagermissionstreffen. Kurz TMT. Ich befinde mich mitten in der zeltzeit und heute bin ich im monbachtal. Meine ehrenwerte Aufgabe: das Zelt bewachen. Noch ist reges treiben der Techniker und restlicher Zelt aufbauer. Ich hingegen hab's mir gemütlich gemacht und bewache das Zelt.
Bisher gab es ein kimife. Das zweite kindermissionsfest ist morgen. Anschließend dann die teens.
Ehrenwerte Aufgabe hier im Tal neben der Zelt Wache ist das verantwortlich sein über ein Zelt. genannt "stollzelt". Ähnlich wie das MA Zelt auf dem procamp. Dies darf ich verantwortlich aufbauen. Und abbauen. Bin gespannt wie das die nächsten Jahre wird.

Donnerstag, 23. April 2015

Identitätskrise und anderes

Schon wieder ist viel Zeit vergangen seit dem letzten Blog. Dennoch will ich mich aktualisieren. Und auch euch. Am Dienstag war unsere schriftliche Griechisch Prüfung. Ein großer Brocken, der nun weg ist. Vor allem, wenn man weiß, dass jeder bestanden hat. Zumindest das schriftliche. Das mündliche folgt noch nächsten Donnerstag. Nur bin ich somit in einer Identitätskrise. Was soll ich denn nun den ganzen Tag machen? Was ist Ziel, Sinn und Zweck meines Lebens, wenn ich kein Griechisch mehr habe? Zumindest die Zeit über, bis wir Hebräisch haben wird ein großes Loch bestehen bleiben. Wie bei vielen Fußballbegeisterten in der Sommerpause ohne WM oder EM. Um einen Vergleich zu ziehen.

Des Weiteren gab es ein Kindermusical. Ich hatte die Ehre die Kinder mit dem Bass zu begleiten. Echt genial. Nicht nur das Musical an sich. Das war wirklich der Wahnsinn. Nein. Auch dass ich mich verbessern konnte. Mit dem Bass natürlich. 

Es steht die Zeltzeit bevor. Also einen ganzen Monat lang kein Unterricht. Quasi fast so was wie Ferien. FAST! Denn Zeltzeit heißt Arbeitszeit, Arbeitszeit heißt, Missionsfeste feiern und das wiederum bedeutet, dass ich mich wirklich darauf freue. Zelte aufbauen, Pfingsmissionsfest, Kindermissionsfeste, Teenagermissionstreffen LGV Tag. Das alles kommt auf uns zu und wird wirklich großartig. Der einzige Dämpfer dabei ist, dass wir auch zeitgleich eine Katechese schreiben müssen. Also einen Stundenentwurf für unsere Sommerfreizeit. Wobei ich mich auch darauf schon freue, auch wenn diese noch Monate entfernt ist. 

Mit diesem Post wollte ich zwei Dinge erreichen. 
1. sollt ihr mal wieder von mir hören und
2. sollt ihr wissen, dass dieser Blog noch existiert und nun wieder Fahrt aufnimmt. Nun ist Griechisch so gut wie rum und ich habe wieder Kapazitäten. Also gedanklicher Art. Wisst ihr was ich meine?

Nun gut. Ich werde mich nun gleich weiter mit der Zwei Quellentheorie befassen, bzw. mit einer Alternative zu ihr. NT beim Volker Gäckle ist wirklich bereichernd^^. (also wirklich.. das war keine Ironie...)

Donnerstag, 19. März 2015

Ein Lächeln

Sehr genial, da läuft man in bietigheim zu seiner Praktikumsstelle am Fluss entlang, da läuft man einer älteren Dame über den weg. Wie man es gewohnt ist grüßt man Sie freundlich und was bekommt man zurück? Ein Lächeln und ein kleines Gespräch. Sie wird 90 Jahre alt und hat 7 Kinder. Insgesamt auch 7 Enkel. Von ihrer verwandtschaft wohnt nur ein Enkel auch in bietigheim. Sie ist also ziemlich einsam. Somit hat Sie sich unglaublich darüber gefreut, dass Sie jemand grüßt. Vor allem so ein junger Mann wie ich es ja bin. Es ist schön wie man so einfach anderen Menschen eine Freude machen kann. Nur ein paar Minuten mit jemandem reden. So leicht kann es sein. Ich denke wir können auf so einfachen wegen ein Zeugnis Christi sein.

Dienstag, 17. März 2015

Berge

Hier ein kurzer Bericht über Engersch. Es war ein geniales Wochenende. Nicht nur um seinen Jahrgang kennen zu lernen, sondern auch um Zeit mit Gott zu verbringen und auch um sich selbst zu reflektieren. Es war wirklich der Wahnsinn. Klar, ich bin schon häufiger mit meinen Eltern durch die Schweiz gefahren, aber Urlaub in den Bergen haben wir noch nie gemacht. So war es wirklich noch ein Stück gewaltiger. Genial ist vor allem die Ruhe, die Stille. Im Vergleich zu Deutschland hört man dort nur die Natur. Den Bergbach, die Vögel, die herabfallenden Steine. Wirklich super. Das nächste ist die Aussicht. Der Hammer. Genial. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Faszinierend. Am Freitag war es unter anderem die Aufgabe ein Wort des Herrn zu erbeten. Nun gut. Ich machte mich auf den Weg. Ich hatte ein wirklich gutes Gespräch mit Gott. Knapp 2 Stunden lang lief ich, machte Pause, genoss ich, betete ich. Gott schien mich ein paar Fragen zu stellen.
Die erste war, ob ich mich nicht, wie bei der Gondel, einfach von ihm hinauftragen lassen würde. Ich lief auf einen Berg hoch und das aus eigener Kraft. Gott fragte mich: Wo willst du aus eigener Kraft auf den Berg? Wo in deinem Leben willst du dich nicht tragen lassen, sondern es selbst in die Hand nehmen? Die zweite Frage war ein wenig später. Ich fand ein kaputtes Kletterseil. Gott schien mich hier zu fragen: Wo verlässt du dich auf menschliche Sicherheiten? Wo vertraust du nicht auf mich(Gott)? Wo hängst du dich nicht völlig an mich dran? Als ich dann wieder den Berg hinab ging saß ich am Ende auf einer Bank und schaute den Hang hinauf. Da waren so Auffangnetze für einen Steinschlag. Gott schien mir zuzusprechen, dass er mich auffängt, selbst wenn ich mich auf die falschen Dinge verlasse. Selbst wenn ich mich an die menschlichen Seile hänge, fängt er mich auf und hält mich fest. Genial. Ein genialer Nachmittag.
Am nächsten Tag(Samstag) wanderten wir dann auf den Berg hinauf. Querfeldein. Es lag noch etwas Schnee. An vielen Stellen sogar richtig tief. Ich sank bis zur Hüfte ein. Es war anstrengend, aber auch richtig genial. Wir waren eine Gruppe von 15 Studenten. Das beste war das wieder runter gehen. Gehen ist da sogar das falsche Wort. Es war vielmehr ein Sliden. Wir warfen uns in die Schneefelder und rutschten einfach den Berg wieder runter. Es war so gut. Ebenso habe ich etwas von meiner Liste: Dinge die ich in meinem Leben gemacht haben will! erledigt. Nämlich aus einem Gebirgsbach trinken. Einfach gut. Das Bergwasser war eh genial. Ich komme aus dem Staunen schon nicht mehr heraus.
Noch erwähnenswert waren die Mentoring-Gespräche. Nicht mit jemand aus der SLG, sondern mit meinen Mitstudenten. Wir waren in 8er Gruppen aufgeteilt und es war unsere Aufgabe jedem die persönliche Wahrnehmung mitzuteilen. 1. Schritt: Erster Eindruck. 2. Schritt: Heutiger Eindruck. 3. Schritt: Wo sehe ich die Person in 4 Jahren bzw. was wünsche ich ihr. Es war schön. Es war ehrlich. Es war nur gut. Ich konnte vieles mitnehmen.

Vieles habe ich die letzten Tage erlebt. Über vieles muss ich noch nachdenken. Bereits im Oktober fahren wir wieder runter. Ich freu mich schon jetzt drauf. Dies war wieder mehr ein Bericht, als Fragen und Anregungen, aber ich will dir Mut machen und auch dir die Fragen stellen, die Gott mir gestellt hat. Vielleicht sind sie auch für dich dran:
1. Lass ich mich von Gott tragen? Will ich Dinge selbst in die Hand nehmen, ohne Gott?
2. An welche Sicherheiten klammere ich mich? Wo bin ich nicht am Sicherheitsseil Gottes?
3. Ermutigung: Du fällst in Gottes Hände wenn dein menschliches Seil reist!

Ab Donnerstag geht es nach Bietigheim ins Gemeindekurzpraktikum. Auch das wird spannend.


Sonntag, 8. März 2015

Wie weit reicht die Freiheit?

Die Freiheit Gottes. Ein großes Thema. Gott macht uns frei. Das ist immer wieder schön, wenn man es hört. Aber was bedeutet es eigentlich genau? Wie sieht denn die Freiheit Gottes genau aus? Und wie weit reicht diese Freiheit?
Im Unterricht waren wir auch schon mal an diesem Thema dran. Es war sogar ein kleiner Teil meiner mündlichen NT Prüfung. Paulus schreibt dazu, dass es keine Freiheit in unserem modernen Verständnis gibt. Es gibt Freiheit von etwas bzw. zu etwas. Wir sind befreit von der Sünde und frei dazu in der Liebe Gottes zu wandeln und andere zu lieben. Gut. Soweit einmal.
Die Spannung die sich nun auftut ist aber irgendwie immer noch da. Denn schließlich sündige ich ja immer noch. Auch wenn ich von der Sünde befreit bin. Ich liebe Menschen manchmal trotzdem nicht, obwohl ich frei dazu bin in der Liebe Gottes zu gehen und andere zu lieben. Wie kann ich mir das erklären?
Habe letztens ein sehr schönes Bild gehört. Wir stellen uns einen Sklaven vor. Dessen Herr ist ein grausamer und brutaler Typ. Er schlägt seinen Sklaven und unterdrückt ihn. Wenn er ihn ruft, dann kommt er sofort. Und dann ist da auf der anderen Seite dieser geile Typ. Der kauft den Sklaven von dem brutalen Typ ab. So gehört der Sklave nun dem geilen Typ. Der ist voll gut zu dem Sklaven, behandelt ihn wie einen Freund und tut ihm ständig Gutes. Er kümmert sich um ihn. Die zwei laufen nun in Stuttgart in der Innenstadt und der geile Typ muss ganz schnell in die Bank, Geld abheben. Der Sklave wartet draußen. Nun ruft von der anderen Straßenseite der brutale Typ den Namen des Sklavens: "Sklave!! Komm her". Der Sklave, getrimmt auf diese Stimme und auf den Ton, hört sofort hin und fast ohne zu zögern kommt er hinüber, obwohl er gar keinen Grund dafür hat. Er ist ja eigentlich schon losgekauft. So ähnlich ist es auch mit uns. Wir sind freigekauft. Jesus hat den Preis bezahlt für uns. Und wir hören immer noch dummerweise auf die Stimme des Teufels. Und dann machen wir.
Wir sind also frei, und irgendwie schaffen wir es doch nicht völlig von unseren alten Gewohnheiten abzukommen. Das ist die Sache mit der Sünde. Auch wenn es bitter ist, werden wir in dieser Welt immer wieder der Sünde verfallen, immer wieder das Ziel verfehlen. Was ist nun mit der Freiheit zu lieben? Auch da denke ich, beziehen wir oft Gott nicht wirklich mit ein. Wenn wir mal FÜR die Menschen beten würden, die wir nicht leiden können, dann glaube ich, dass Gott uns auch da Liebe schenken wird, die wir von uns aus nicht hätten.
Das sind die zwei Dinge. Aber was ist mit meiner Freiheit zur Entscheidung(Oh, da macht er aber ein Fass auf)? Ja, das ist ein riesiges Thema. Wo es sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Inwieweit kann ich mich für mein Verhalten entscheiden? Kann ich mich eigentlich dafür entscheiden mit Gott zu leben? Ich glaube, dass es in gewisser Weise beides ist. Gott hat uns erwählt. Er will jeden Menschen erwählen und gibt jedem Menschen die Chance dazu. Er will dich. Und mich auch. Aber den Schritt zu Gott hin, den müssen wir machen. Wie beim verlorenen Sohn. Gott will uns wieder aufnehmen, aber wir müssen auch zu ihm kommen. Es ist ein entgegenkommen von beiden Seiten. Und ähnlich wie bei dem zweiten der beiden Söhne. Der weggeht und dem Gott nachgeht. Denn Gott wieder einlädt und den Gott aufsucht. Entscheiden wir uns für Gott? Das können wir aber nur, weil Gott sich für uns bereits entschieden hat. Zuerst kommt Gottes Entscheidung für uns.
Aber wie ist es mit anderen Entscheidungen im Alltag? Inwieweit haben wir da Macht über unser Verhalten? In kleinen und in großen Dingen? Ich denke wir sind gefordert nach Gottes Willen zu fragen. Und wenn er schweigt, haben wir freie Hand. Wenn er aber antwortet, dann haben wir immer noch die Freiheit uns gegen seinen Willen zu entscheiden. Wenn wir uns aber für seinen Willen entscheiden, ich glaube, dann werden wir sein Wirken erleben und sein Handeln spüren und großes mit ihm erleben.

Was denkt ihr so über die Freiheit? Ich erhebe hier kein Anspruch auf irgendeine Richtigkeit. Das waren einfach mal so meine Gedanken, die ich dazu hatte. Glaubt ihr, dass wir komplett frei sein können von allem? Oder ob wir, wie es Luther und auch Paulus sagen, immer von etwas "geritten" werden? Und dann kommt es halt auf den Reiter an. Wie weit reicht die Freiheit Gottes?

P.S. Wurde nebenbei auch zum 1. Vorsitzenden des KV Enz-Geil(Nagold) gewählt. Bin sehr froh drum und bedanke mich bei allen Mitbetern. Vor allem bitte ich aber um Weisheit bei Entscheidungen und wie auch schon viele Helden der Bibel um ein verständiges Herz.